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WOHNPROJEKTBERATUNG
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Fördernde Hilfe nach Wunsch und Bedarf |
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In Bielefeld
wurde 1977 ein kundenorientiertes soziales Dienstleistungssystem
entwickelt, welches heute in Ostwestfalen Menschen in ca. 3000
Haushalten vielfältige Hilfe zukommen läßt. Die Gründe für den Erfolg des Angebotes der ostwestfälischen Wohn-, Nachbarschafts- und Pflegeinitiativen werden nachfolgend veranschaulicht. |
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Soziale
Dienstleistung orientiert sich am persönlichen Bedarf des
Menschen, unabhängig von seinem Alter, Geschlecht,
Nationalität, Art der Krankheit oder Behinderung. |
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Die gute
Identität der Bürger mit diesem Hilfeangebot ermöglicht
ein qualitativ hochwertiges, umfassendes Angebot für Menschen mit
aufwendigen Bedarfen. |
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Entstehung |
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Im
August 1977 begann in der Kath. Hochschule Bielefeld ein
generationengemischter Gesprächskreis. |
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Der erste Dienstleister Im März
1978 gründeten die Teilnehmerinnen des Gesprächskreises den
Verein Freie Altenarbeit, Alt trifft Jung und Jung trifft Alt e.V. |
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Zum Zeitpunkt
der Vereinsgründung wurden 30 Kunden, darunter behinderte Kinder,
Familien, alte und kranke Menschen gepflegt. |
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Wohnortnahe Hilfe |
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Mitte November 1980 teilten sich die Mitarbeiter des Verein Freie Altenarbeit e.V. Bielefeld in Stadtteilgruppen auf und versorgten wohnortnah Menschen mit Selbstpflegedefiziten. Die beste Sicherung pflegebedürftiger Menschen besteht darin, zwischen Hilfesuchenden und Wohnumfeld, sowie Geschäften und Vereinswelt eine normale und offene, sich gegenseitig helfende Beziehun aufzubauen und zu sichern. |
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Wohngemeinschaften |
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Die Quatierssicherung beinhaltet den Aufbau von familienfreundlichen Wohnformen, wo es z.B. möglich ist, daß die Kinder aus der Nach- barschaft am Küchentisch der Mehrgenerationenwohngemeinschaft zu Gast sein können. Eine sozialplanerische Qualität besteht darin, daß die Generationen lernen, miteinander zu leben, Menschen mit hohen Hilfebedarfen zu begleiten und bei Bedarf fachliche Hilfe einzusetzen. Den Wohn- gemeinschaften und ihren Mitarbeitern steht zusätzlich auf Wunsch ein ambulantes Notrufteam mit besonders geschulten Fachpflegekräften rund um die Uhr zur Verfügung. |
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Haus- und Siedlungsprojekte |
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Seit 1984 sind in Ostwestfalen Mietergemeinschaften, Baugesellschaften, Siedlungsgenossenschaften, Kommunen und Immobilienmakler, Selbsthilfegruppen, Wohlfahrtsverbände und private Pflegeinitiativen bemüht, Menschen mit Hilfebedarfen umfassenden Service in überschaubaren Wohnformen zu bieten. Die bunte Vielfalt der Angebote bietet Bürgern die Möglichkeit im angestammten Wohngebiet zu verbleiben, soweit die Kapazitäten ausreichen. |
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Leistungskatalog |
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Die soziale
Dienstleistung wird so aufgebaut, daß der Kunde alle Leistungen
analog des Sozialgesetzbuches I durch direkte oder vermittelnde Hilfe
umfassend, wirksam und schnell erhält. |
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In Bielefeld wenden sich die Kunden mehrheitlich
zunächst an die Wohngemeinschaften oder Pflegedienste in ihrer
Nachbarschaft.
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Die sozialplanerische Qualität der Arbeit der Pflegedienste besteht darin, die Vielfalt von Lebenskonzepten zu verbinden, z.B. junge und alte Menschen, behinderte und nichtbehinderte Menschen, Singles und Familien, Berufstätige und Rentner, Kleingewerbe und Wohnen zum gegenseitigen Vorteil. |
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Kundenorientierte Hilfe |
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Besonderes Merkmal der Hilfe ist die am Kunden orientierte
Dienstleistung. |
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In Zukunft sollen in allen Bielefelder Stadtteilen Mehrgenerationenhäuser und Gemeinschaftssiedlungsprojekte mit Rundum-Service aufgebaut werden. In Ostwestfalen bestehen weitere 20 Wohngemeinschaften, die sich über regen Nachwuchs freuen. |
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Beispiele |
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Unkonventionelle, einfache und praktische Maßnahmen im Interesse der hilfesuchenden Menschen erzeugen hohe Kundenzufrieden |
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Frau P.: In einer Wohngenossenschaft wird auf Wunsch der Mieter eine Wohngemeinschaft mit rund um Service integriert. Die Nachbarin Frau P. beteiligt sich mit Interesse am Leben der Wohngemeinschaft. Als Frau P. selbst hilfeabhängig wird, bietet ihr die Genossenschaft an, ihre Wohnung in die Räumlichkeiten der Wohngemeinschaften zu integrieren. Mit einer Öffnung der Wohnungswand zum Wohnküchenbereich erhält Frau P. direkten Zugang. Sie begrüßt die neue Architektektur und sagt: “Vorher hatte ich eine kleine Zweizimmerwohnung, jetzt habe ich ein Zimmer und ein ganzes Haus”. |
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Achtung und Unterstützung von Familien in Not sichert das Gemeinschaftsleben |
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Familie M.: Frau
M. leidet an einer Nervenkrankheit. |
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3 |
Beruf, Wohnen und Gemeinschaftsleben in selbstverständlichen, alltäglichen Lebenssystemen |
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Herr K.: Seit
seiner Geburt ist Herr K. körperbehindert. |
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Angehörige beteiligen sich am Wohngemeinschaftsleben |
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Frau D.: Die
Tochter von Frau D. besucht die Mehrgenerationenwohngemeinschaft in
ihrer Nachbarschaft und fragt an, ob ihre Mutter, die einen
Schlaganfall erlitten hat, in die Wohngemeinschaft einziehen kann. |
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5 |
Hilfe für verwirrte Menschen |
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Frau K. ist 81
Jahre alt. Sie leidet an der Alzheimerkrankheit. |
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Allgemeine Infos und häufige Fragen |
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Wirtschaftlichkeit Nachbarn, Freunde und Angehörige profitieren von dem Dienstleistungssystem aus einer Hand. Die bevorzugte Hilfe der schwerstpflegebedürftigen und schwerstbehinderten Menschen nutzt unmittelbar den Menschen in der Nachbarschaft weil diese jederzeit Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Hauswirtschaftkräfte, Kaufleute als Berater und Helfer nutzen können. Sicherheit und Bekanntheit eines lebensnahen, hochwertigen Pflege- und Hilfesystems schaffen mehr Gesundheit in der Gesamtbevölkerung. Angehörigen, denen die Hauptlast der fachlichen Pflege abgenommen wird, helfen gern und oft mit. Sie sind stolz darauf, daß ihre Angehörigen diesen guten Sozialservice erhalten, an dem sie mitwirken können und dürfen. |
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Sternförmiger Sozialservice Die Mitarbeiter der Pflegedienste fahren keine “Schichttouren”. Die Pflegekräfte fahren zu ihren Kunden in einer überschaubaren Gemeinde oder einem Straßenquartier. Sie besuchen die Mieter in den Wohnge- meinschaften und leisten umfassende Hilfe. Dort laufen Informationen und Anfragen aus der Nachbarschaft auf und werden an die Mitarbeiter in den Wohngemeinschaften weiter gegeben. Diese organisieren vor Ort die geeignete Hilfe oder informieren über geeignete Dienstleister. An- und Abfahrten für Pflege und Service werden sternförmig von der Wohn- oder Siedlungsgemeinschaft aus durchgeführt. Zusätzlich gibt es zentrale Anlaufstellen für Beratung und Vermittlung von Dienstleistung. |
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Aus- und Fortbildung Auszubildende der Pflegeschulen und Studenten aus sozialen und pädagogischen Berufen lernen in ihren Praktika oder bei umfassenden Fortbildungen dieses Hilfesystem kennen und schätzen. Fortbildungsseminare werden so organisiert, daß Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen und unterschiedlicher Hilfeanbieter gemeinsam lernen. Dabei werden Vorbehalte und Konkurrenzdenken in eine angemessene Form gebracht, um eine sachgerechte Zusammenarbeit der Anbieter zu ermöglichen. |
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Qualitätssicherung Die Mitarbeiter der Hilfedienste orientieren sich an einem einheitlichen, den Ansprüchen der Sozialgesetzgebung dienenden Qualitätssystem, das regelmäßig überprüft wird. Die beste Überprüfung besteht durch die überschaubaren Integration der Hilfedienste innerhalb der Nachbarschaft und die Schlüsselgewalt der Familienangehörigen, die Tag und Nacht in den Wohnungen ihrer Angehörigen erleben können, ob die Hilfe gut und menschlich ist. |
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Anschrift und Anfahrt |
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WOHNPROJEKTBERATUNG Huchzermeierstr. 7 33 611 Bielefeld |
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Tel.: Fax: e-mail: |
+49 (0) 521 / 801 6323
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Termine / Bürozeiten |
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Wünschen Sie einen Termin, wenden Sie sich bitte persönlich oder telefonisch an uns. Wir sind zu folgenden Zeiten erreichbar: |
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Mo., Di. & Do. |
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9.00 - 12.00 h |
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Mi. |
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15.00 - 18.00 h |
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Fr. |
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9.00 - 14.00 h |
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